Aluminium pflegen und reinigen

Die Pflege von Aluminium ist ohne größeren Aufwand möglich. Allerdings sollte man immer behutsam vorgehen, um die Oberfläche nicht zu zerkratzen. Spülmittel und Essigreiniger sind als Pflegemittel angesagt, wenn man Aluminium richtig pflegen will.

Kaltes Wasser und Geschirrreiniger verwenden

Die übliche Verschmutzung entsteht auch bei Aluminium durch Staub, der sich in der Luft befindet. Im Außenbereich kann auch ein Anteil von Abgasrückständen in dem Belag enthalten sein. Man nehme ein weiches Tuch, nach Möglichkeit fuselfrei, etwas kaltes Wasser und ein wenig Geschirrspülmittel. Dieses sollte nach Möglichkeit von der milden Sorte sein. Die Reinigung sollte einmal im Jahr erfolgen, um Verhärtungen des Belags vorzubeugen.

An den Tür- oder Fensterrahmen bleiben meist Fingerabdrücke zurück, und auch diese werden mit etwas Spülmittel entfernt. Ist das Aluminium bereits angelaufen, ist ebenfalls ein mildes Geschirrspülmittel zu empfehlen.

Eingetrocknete Verunreinigungen

Bei einer ungewöhnlichen Verschmutzung sollte man keine Zeit verlieren. Wenn sich der Belag nämlich länger auf der Aluminium-Oberfläche befindet, treten chemische Prozesse auf, die dauerhafte Schäden verursachen können. Sind bereits solche Verschmutzungen aufgetreten, sollte ein Spatel genommen werden, mit dem man Aluminium richtig pflegen kann. Auf keinen Fall sollte das Werkzeug aus Metall bestehen, denn harte Materialien zerkratzen leicht die empfindliche Oberfläche. Der Spatel sollte ausschließlich aus Holz oder Plastik bestehen, so ist garantiert, dass sich das entstandene Problem nicht verschlimmbessert. Anschließend erfolgt eine Behandlung mit Essig. Entweder wird Salatessig mit Wasser verdünnt (im Verhältnis 1:1), oder man nimmt Essigreiniger, der bereits verdünnten Essig enthält. Essigessenz ist mit Sicherheit zu aggressiv. Anschließend gut mit einer weichen Bürste behandeln oder besser abwischen.

Öl und Fett

Intensivere Verschmutzungen reagieren auf Test- bzw. Lackbenzin. Nicht zu empfehlen ist Reinigungsbenzin, wie es üblicherweise im Haushalt verwendet wird. Ebenso wie Feuerzeugbenzin ist es mit Aromastoffen versetzt und deshalb ungeeignet, um Fett- oder Ölrückstände auf Alu zu beseitigen.

Reste von Klebefolien oder Silikon werden genauso behandelt. Auf jeden Fall sofort gründlich nachwischen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Scharfe Werkzeuge und Pflegemittel sind Tabu

Die absoluten No-Gos bei der Reinigung sind scharfkantige Werkzeuge, Mikrofaser-Tücher und Scheuermittel. Dampf- und Wasserstrahlgeräte sollten niemals verwendet werden. Chemikalien, die Säure oder Laugen enthalten, können die empfindliche Oberfläche ruinieren, ebenso Nitroverdünnungen und Sodalösungen.